Was ist iGEM?

Hinter dem Begriff “iGEM” (kurz für: international Genetically Engineered Machine competition) verbirgt sich ein interdisziplinärer Wettbewerb auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie für Studierende. Synthetische Biologie ist ein Fachgebiet, das sich aus vielen unterschiedlichen Disziplinen neben Biologie, wie z.B. Informatik, Ingenieurwissenschaften und Biochemie zusammensetzt. Ziel ist das Erzeugen von neuen biologischen Systemen mithilfe der Neukombination von Elementen verschiedener Organismen.

 

Seit 2016 nehmen auch Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erfolgreich an diesem Wettbewerb teil.

 

Für die Teilnahme muss ein selbstständig geführtes, wissenschaftliches Projekt erarbeitet werden. In der Regel befassen sich die Studierenden in Ihren Projekten mit Problemen wie Welthunger, Umweltverschmutzung und Krankheiten.

Ein wichtiger Bereich ist nicht nur die wissenschaftliche Arbeit, sondern auch der Austausch mit Fachleuten, anderen Teams und der Gesellschaft. Durch Öffentlichkeitsarbeit als Hauptkriterium, soll die Synthetische Biologie der Allgemeinheit zugänglicher gemacht werden. Als ein weiterer Teil des Wettbewerbs werden die Ergebnisse und Erfahrungen auf einem selbst programmierten Wiki (Website) veröffentlicht.

 

Der iGEM Wettbewerb wird seit 2003 von der iGEM Foundation betrieben. Durch die stetig wachsende Anzahl an teilnehmenden Teams aus der ganzen Welt, wird das Finale (Giant Jamboree) seit 2014 nicht mehr am MIT (Massachusetts Institute of Technology), sondern im Hynes Convention Center in Boston ausgetragen. Im Giant Jamboree präsentieren die Teams ihre Projekte vor Judges und im Anschluss werden Medaillen für verschiedene Kategorien verliehen.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb auf Englisch: http://igem.org/Main_Page

iGEM Team

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